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A-cappella-Musik aus fünf Jahrhunderten

Burgsteinfurt - Das Vokalensemble „daChor“ aus Münster unter Leitung von Jürgen Janotta gibt auf Einladung der Evangelischen Gemeinde am 20. Juni (Samstag) um 19.30 Uhr erneut ein Gastspiel in der Kleinen Kirche.

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Sorgfältige Klangarbeit und gestalterisch intensive Interpretation anspruchsvoller und kontrastreicher A-cappella-Musik kennzeichnen seit nunmehr 17 Jahren das Profil Janottas und seines Ensembles. In seinem Konzert in Burgsteinfurt widmet sich „daChor“ der geistlichen und weltlichen Chormusik aus fünf Jahrhunderten. Im geistlichen Teil werden Größe, Allmacht, Beistand und Barmherzigkeit Gottes in vier- bis sechsstimmigen Werken gepriesen, so in Brahms Werk „Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen“, den Liturgischen Gesängen von Peter Tschaikowski oder dem fünfstimmigen Chorsatz „Verleih und Frieden gnädiglich“ von Heinrich Schütz. Besondere Aufmerksamkeit verdient die zeitgenössische Trauermotette „Wie liegt die Stadt so wüst“ von Rudolf Mauersberger, in der der Untergang Dresdens im zweiten Weltkrieg musikalisch eindringlich beklagt wird. Madrigale aus der Barockzeit thematisieren im weltlichen Teil des Programms mit heiteren und schwermütigen Akzenten menschliches Liebesleid und Liebesglück. Über die Vokaldarbietungen hinaus wird das Programm bereichert durch Solostücke für Querflöte, vorgetragen von Gertrud Sauer.

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